News: Corona und Tiermedizin

Bad Kissingen, 29.05.2020
SARS-CoV-2:
Infektionsrisiko über Aerosole?

SARS-CoV-2 wird per Tröpfcheninfektion verbreitet – soweit klar. Jetzt rückt allerdings auch die Verbreitung über Aerosole in den Fokus, einmal angestoßen durch ein Experiment der Stanford University und eine weitere Studie. In diesem DLF-Artikel finden sich nähere Informationen darüber sowie Links zu den beiden Studien: 
Experiment der Stanford University
 
Aktuelles von der Suche nach einer Therapie gegen COVID-19

COVID-19 beschäftigt die Forschung weiter intensiv, ganz besonders natürlich die Suche nach einem Medikament oder einem Impfstoff. Das Virostatikum Remdesivir, ursprünglich als Therapeutikum gegen Ebola entwickelt, scheint momentan der erfolgversprechendste Kandidat zu sein, was Medikamente angeht. Es wirkt am besten bei Patienten, die zwar bereits Sauerstoff benötigen, aber noch nicht beatmet werden müssen, so eine aktuelle Studie. Details finden sich in einem Artikel des Ärzteblatts:
Das Ärzteblatt liefert weitere Infos...
Aber auch die Entwicklung von Impfstoffen kommt voran. Ein rekombinanter Impfstoff aus China erwies sich im ersten klinischen Test als sicher und wirksam.
Mehr dazu finden Sie
hier: 
 
Hätten Sie es gewusst? Vom Befund zur Diagnose!

Keine Seminare, keine Kongresse – trotzdem Lust auf Fortbildung?
Kein Problem, unser nächstes Webinar steht vor der Tür.
Am Mittwoch, 03.06.2020, um 19 Uhr
wird Dr. Anne-Katherine Jasensky den Vortrag
„Mehr Schein als Sein – was passiert wenn´s nicht mehr sekretiert“
halten und Ihre Fragen dazu beantworten.
 
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Bad Kissingen, 26.05.2020
Update:
SARS-CoV-2 und Haustiere – Vorsicht ja, Panik nein

In Deutschland wurde zwischenzeitlich erstmalig bei einer Katze SARS-CoV-2 nachgewiesen. Der Besitzer des Tieres lebte in einem Altenheim, war selbst an COVID-19 erkrankt und auch verstorben. Zwei weitere Katzen in diesem Altenheim wurden negativ getestet.
(Quelle: Scott Weese)

Zwischenzeitlich zeigt eine aktuelle Studie, dass Katzen untereinander SARS-CoV-2 übertragen können – allerdings unter experimentellen Bedingungen (enger Kontakt, Zusammenleben auf engstem Raum, künstliche Infektion mit hohen Virusdosen), sodass auch weiterhin kein Anlass besteht, die Rolle von Hauskatzen beim Infektionsgeschehen neu zu bewerten:
 (Quelle: nejm.org)

Ebenfalls bemerkenswert: In den Niederlanden wurde offenbar ein Hund positiv auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet, nachdem er aufgrund einer schweren Atemwegssymptomatik eingeschläfert worden war. Ob COVID-19 die klinische Symptomatik auslöste, die zum Einschläfern des American Bulldog führte, ist bislang unklar. Angesteckt hatte er sich vermutlich bei seinem ebenfalls an COVID-19 erkrankten Besitzer.
Dennoch und immer noch: nach Einschätzung des FLI spielen Haustiere nach jetzigem Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2!
weitere Informationen als  .PDF Datei
 
Frettchen-Profil mit SARS-CoV-2 bei Laboklin
 
Frettchen werden als Tiermodell in der Forschung an SARS-CoV-2 verwendet, in einigen niederländischen Nerzfarmen gibt es Ausbrüche mit dem neuartigen Coronavirus. Grund genug für Laboklin, auf die Entwicklung zu reagieren: Ab jetzt gibt es ein neues Frettchen-Profil! Hier der „Steckbrief“:

Parameter: PCR-Erregernachweis von SARS-CoV-2, Staupe und Influenza
Probenmaterial: Abstrich (Nase oder Rachen)
Untersuchungsdauer: 1 – 3 Tage
Preis: 54,00 € (Netto-Tierarztpreis)    
 
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Bad Kissingen, 15.05.2020
Immunität gegen COVID-19 in Deutschland:
viele verschiedene Facts and Figures…

Wie hoch ist sie denn nun, die vielbeschworene Dunkelziffer? Die bisher dazu vorhandenen Meinungen reichen von „nicht sehr hoch“ (RKI in der Bundespressekonferenz am 11.3.2020) bis zu „sehr hoch“, nämlich zehnmal mehr Infektionen als derzeit bekannt (die sog. Heinsberg-Studie).
Aktuell schätzt das Robert Koch Institut, dass die Dunkelziffer zwischen 1,7 und 3,3 Millionen Menschen liegt.
Tierärzte sind als Berufsgruppe jedenfalls weit vorne mit dabei, was die mögliche Exposition angeht (laut einer Schätzung des Office for National Statistics):
Office for National Statistics
Die Auswertung unserer eigenen bisher durchgeführten Untersuchungen auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 deutet in eine ähnliche Richtung: 3,8 % der Proben aus Tierarztpraxen waren bisher positiv. Zum Vergleich: nur bei 2 % der Mitarbeiter der Berliner Charité wurden Antikörper nachgewiesen.   

Wenn Sie wissen möchten, wie es mit dem Antikörperstatus in ihrer Praxis aussieht: melden Sie sich doch einfach bei uns!
 
Was tun in der Zwischenzeit?
Vielleicht monoklonale Antikörper!
 
Bei der Behandlung von COVID-19 wurden mit der Serumtherapie in einzelnen Fällen gute Erfolge erzielt. Diese Therapieform hat allerdings auch Risiken. Besser ginge es möglicherweise mit monoklonalen Antikörpern: niederländische Forscher haben einen Antikörper gefunden, der zumindest in vitro eine Infektion von Zellen durch SARS-CoV-2 verhindern kann. Die Methode wäre geeignet als Therapie aber auch zur Prophylaxe. Das Ärzteblatt liefert weitere Infos zu diesem interessanten Ansatz:  
Das Ärzteblatt liefert weitere Infos...
 
Hätten Sie es gewusst? Vom Befund zur Diagnose!

Keine Seminare, keine Kongresse – trotzdem Lust auf Fortbildung?
Kein Problem, unser nächstes Webinar steht vor der Tür.
Am Mittwoch, 20.05.2020, um 19 Uhr
wird Dr. Regina Wagner ca. 30 Minuten live über das Abklären von Allergieverdachtsfällen sprechen und Ihre Fragen dazu beantworten.
 
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Ihr LABOKLIN-Team 
 
Bad Kissingen, 13.05.2020
Politische Absage an
interdisziplinäre Zusammenarbeit und One Health-Konzept
 
Noch vor einigen Wochen sah es so aus, als könnte die Corona-Pandemie zumindest diesen positiven Effekt haben: angesichts einer globalen Gesundheitskrise schließen Human- und Tiermedizin die Reihen und stellen sich der Herausforderung gemeinsam, ganz im Sinne des One Health-Gedankens. Zukünftig wahrscheinlich häufiger auftretende Bedrohungen durch zoonotische Erreger vor Augen, erlebt die interdisziplinäre Zusammenarbeit einen Anstoß ähnlich der Digitalisierung, wird neu gedacht und mit breiter Basis aufgestellt.
Zumindest in Deutschland erwies sich diese Hoffnung wohl leider als äußerst naiv. Obwohl seit Wochen die Ausweitung der Tests auf SARS-CoV-2 beschworen wird, leisten sich die Entscheidungsträger den Verzicht auf die zusätzlichen Kapazitäten, die die veterinärmedizinischen Labore bereitstellen könnten: Der entsprechende Passus wurde offenbar kurzfristig aufgrund einer Stellungnahme der Bundesärztekammer aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Diese Stellungnahme ist auf der Homepage der Bundesärztekammer abrufbar:
Homepage der Bundesärztekammer
 
Das bittere Fazit:
seit dem Aufruf der Behörden an die Tierarztpraxen und -kliniken des Landes im März, entbehrliche Beatmungsgeräte zu melden um ggf. die überforderten Kapazitäten in der Humanmedizin auszugleichen, hat sich doch wieder einiges getan. Eine „Gefahr“ wird in der Bereitstellung von Testkapazitäten seitens tierärztlicher Einrichtungen gesehen, wenn diese vorübergehend im Bedarfsfall genutzt werden könnten. Die Humanmedizin weicht da für die Befundung dem eigenen Bekunden nach lieber auf Fachfremde aus den eigenen Reihen aus, was das Labor angeht, wie z.B. Gynäkologen, und lässt dabei die Frage offen, wer diese Tests denn vorher wo durchführen soll, wenn Untersuchungskapazitäten doch den tatsächlichen Engpass darstellen. Da kann man nur hoffen, dass der nächste Engpass lange auf sich warten lässt.
Der kurzsichtige Verzicht der Politik auf die sich bietende Flexibilität – auch in Hinblick auf zukünftige Seuchengeschehen – macht rat- und fassungslos.  


Mehr Informationen dazu und einen Kommentar finden Sie auf  WIR-SIND-TIERARZT

Auch der bpt hat eine Meldung dazu herausgegeben:
bpt: tieraerzteverband
 
Noch ist Zeit und Gelegenheit, sich gegen diese Entscheidung auszusprechen.
Falls Sie auch der Meinung sind, dass hier nicht zugunsten einer der aktuellen Lage angemessenen Gesundheitspolitik entschieden wurde: bitte geben Sie dies Ihrem Bundestagsabgeordneten zur Kenntnis!
 
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Ihr LABOKLIN-Team 
 
Bad Kissingen, 05.05.2020
Wichtige Informationen:  
Antikörper-Tests für SARS-CoV-2 bei Laboklin
 
Wie angekündigt, werden bei Laboklin nun Antikörper-Tests auf SARS-CoV-2 für unsere Kunden in Deutschland angeboten. Proben aus anderen Ländern können nicht angenommen werden, weil keine Importgenehmigung existiert.

Hier noch einmal für Sie die wichtigsten Informationen dazu in Kurzfassung

Wir bieten den Test für
unsere Kunden an, d.h. für Tierärzte und die Mitarbeiter ihres Praxisteams, die ihren Antikörper-Status bestimmen lassen möchten. Diese Untersuchungen dienen Ihrer Information über den Ist-Zustand in Ihrem Arbeitsbereich. Es handelt sich nicht um die Erhebung epidemiologischer Daten. Es ist kein Service für die Besitzer Ihrer vierbeinigen Patienten, d.h. wir bieten den Test nicht für Tierbesitzer an.

Es muss zwingend der
Sonderantrag verwendet werden (Download im geschützten Bereich der Laboklin-Webseite)!

Benötigtes
Probenmaterial: 0,5 ml Serum. Bitte senden Sie keine PCR-Abstriche von Menschen ein! Die Untersuchung von Menschen läuft nach Indikationsstellung durch die humanmedizinischen Kollegen.

Versand: in einer separaten Tüte mit Kennzeichnung „medizinisches Untersuchungsmaterial“. Bitte senden Sie die Proben Ihrer Patienten in einer separaten Tüte. Durch die Trennung reduzieren wir eine mögliche Gefährdung für unsere Mitarbeiter.

Untersuchungsdauer:
2 – 3 Werktage

Befunde: gehen an die einsendende Praxis

 
Haben Sie weitere Fragen?
Bitte melden Sie sich bei uns.
 
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Ihr LABOKLIN-Team 
 
Bad Kissingen, 28.04.2020
In Corona-Zeiten relevanter denn je:  
der Welthändehygienetag
Hygiene, Hygiene und noch einmal Hygiene – ganz besonders in der aktuellen Lage. Laboklin trägt dem Welthändehygienetag auch dieses Jahr wieder Rechnung und gewährt in der kommenden Woche (04. – 10. Mai 2020) 25% Rabatt auf jede Bestellung eines Hygiene-Monitoringsets. Sie finden die Monitoringsets auf dem Hygiene-Antrag auf unserer Webseite im geschützten Bereich. 
 
Antikörper-Tests für SARS-CoV-2 bei Laboklin:
Es kann losgehen
Wie angekündigt, werden bei Laboklin nun Antikörper-Tests auf SARS-CoV-2 für unsere Kunden in Deutschland durchgeführt.  
Ganz wichtig, deshalb noch einmal der Hinweis: Für diese Tests gibt es einen speziellen Humanantrag, der zwingend gemeinsam mit den Proben eingeschickt werden muss. Sie können ihn auf unserer Homepage im zugangsbeschränkten Bereich downloaden.

Verpacken Sie bitte die Humanproben in einer gesonderten Tüte, bevor Sie sie mit den anderen Praxisproben verschicken – und vergessen Sie den Antrag nicht.

Der Einsatz ist empfehlenswert frühestens ab dem zehnten Tag nach Auftreten der Symptome (während einer gerade laufenden Infektion sollte der Erregernachweis mittels PCR geführt werden).

Angesichts der aktuellen Zahlen (Stand heute lt. Robert Koch-Institut: ca. 156.000) an COVID-19-Fällen in Deutschland wird geschätzt, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung bereits einen positiven Antikörperstatus hat. Dies würde sich mit den Ergebnissen unserer „hauseigenen“ Studie decken: von 355 getesteten Laboklin-Mitarbeitern waren lediglich 6 positiv für IgG (1,7%).

Umso wichtiger ist weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Die Bundesregierung empfiehlt einen neuen Arbeitsschutzstandard, den Sie auf der Homepage der Bayerischen Landestierärztekammer finden:
Homepage der Bayerischen Landestierärztekammer
Anspruch auf Kindernotbetreuung auch für bayerische Tierarztpraxen
Endlich wurden nun Tierarztpraxen als systemrelevant eingestuft. Das bedeutet, dass alle Beschäftigten einer tierärztlichen Praxis/Klinik in Bayern Kindernotbetreuung in Anspruch nehmen können. Darauf weist die Bayerische Landestierärztekammer hin:
INFOS - Bayerische Landestierärztekammer
Gefahr im Notdienst?
Die Arbeitsgruppe „Notdienst“ der Bundestierärztekammer bittet die praktisch tätigen KollegInnen um die Teilnahme an einer Umfrage, mit der ein Bild der Bedrohungslage im Notdienst erstellt werden soll.
Den Link zu der Umfrage finden Sie auf der Startseite der BTK-Homepage:
BTK Homepage
 
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Bad Kissingen, 24.04.2020
Praktikumsplätze dringend gesucht
Laut Veterinärmedizinischem Fakultätentag werden aufgrund der Corona-Pandemie immer mehr Praktika in Tierarztpraxen abgebrochen bzw. können gar nicht erst angetreten werden.
Bitte denken Sie daran, dass nicht nur die Studierenden auf Praktikumsplätze angewiesen sind: es wird auch wieder eine Zeit nach Corona geben, in der das tierärztliche Personal weiterhin eher knapp sein wird – so wie es das auch vor der Pandemie bereits war. Dann werden Absolventen dieses Studiums wieder dringend auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden.


Falls Sie die Möglichkeit haben und einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen können, melden Sie ihn bitte dem bpt:
bpt Homepage
Wir dürfen helfen
Im Mai soll ein Gesetzespaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verabschiedet werden, es soll u.a. die Grundlage für Massentests schaffen. Um die dafür erforderlichen Kapazitäten zu gewährleisten, sollen dann vorübergehend auch tierärztliche Labore für die Untersuchung der humanen Proben genutzt werden. Wir-sind-tierarzt hat genauer beleuchtet, was der Passus „Hilfe durch Tierärzte“ konkret bedeutet:
Hilfe durch Tierärzte
Wie oft waschen Sie sich in Corona-Zeiten am Tag die Hände?
Auf diese Frage antworteten 216 MitarbeiterInnen bei Laboklin. Für jedes Händewaschen spendete das Diagnostiklabor 1 € an die Aktion Mir halten zamm“: insgesamt 3001 € kamen so zusammen. Das Geld soll im Speziellen den Tafeln der Region zu Gute kommen.
Wirkt auch gegen SARS-CoV-2
Für alle, die in ihrer Praxis die Produkte der VetInnovations GmbH benutzen, ist diese Information sicherlich interessant: das MicroSilver BGTM, das die Firma in ihren Produkten einsetzt, ist erfolgreich auf seine Wirksamkeit auch gegen behüllte Viren (darunter SARS-CoV-2) getestet worden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Unternehmens:
INFOS: VetInnovations Homepage
 
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Bad Kissingen, 22.04.2020
Stand der Dinge:
SARS-CoV-2-Antikörpertests bei Laboklin
 
Nachdem EUROIMMUN einen serologischen Test auf den Markt gebracht hat, der einen Antikörpernachweis zur Abschätzung einer Immunität möglich macht, haben wir diesen etabliert. Wir führen den IgG-Nachweis durch, der spezifisch für SARS-CoV-2 sein soll. Einschränkend muss aber berücksichtigt werden, dass trotz sorgfältigsten Testdesigns eine Kreuzreaktion mit anderen humanen Alpha- und Beta-Coronaviren nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Außerdem zeigt der Antikörpernachweis zwar eine Auseinandersetzung mit dem Antigen an, gibt aber keine vollständige Sicherheit, was eine belastbare Immunität angeht.
 
Ganz wichtig: Für diese Tests wird es einen speziellen Humanantrag geben, der zwingend gemeinsam mit den Proben eingeschickt werden muss. Sie können ihn voraussichtlich ab kommender Woche auf unserer Homepage im zugangsbeschränkten Bereich downloaden.
   Verpacken Sie bitte die Humanproben in einer gesonderten Tüte, bevor Sie sie mit 
   den anderen Praxisproben verschicken – und vergessen Sie den Antrag nicht.
Hier noch einige ergänzende Informationen zum Thema SARS-CoV-2-Antikörpertests:
Der Einsatz ist empfehlenswert frühestens ab dem zehnten Tag nach Auftreten der Symptome (während einer gerade laufenden Infektion sollte der Erregernachweis mittels PCR geführt werden).
Angesichts der aktuellen Zahlen (Stand heute lt. Robert Koch-Institut: knapp 142.000) an COVID-19-Fällen in Deutschland wird geschätzt, dass nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung bereits einen positiven Antikörperstatus hat.
COVID-19 machts möglich:
Verlängerung der Schichten in Tierarztpraxen
 
Aufgrund der bundesweit geltenden „COVID-19-Arbeitszeitverordnung“ darf die werktägliche Arbeitszeit in Tierarztpraxen auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden. Wir-sind-tierarzt fasst die wichtigsten Infos und weiterführende Links in diesem Artikel zusammen:
COVID-19-Arbeitszeitverordnung
 
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Bad Kissingen, 17.04.2020
Der Corona-Effekt in Zahlen

Was bedeutet die COVID-19-Pandemie für die Tierärzteschaft konkret? Dieser Frage geht CM Research mittels einer internationalen Untersuchung nach. Hierbei werden alle 2 Wochen 1000 Tierärzte in verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, befragt. Auf der Homepage des bpt findet sich der Link zu der Auswertung der entsprechenden Befragung vom 02.04.2020:
Homepage des bpt
Hätten Sie es gewusst? Vom Befund zur Diagnose!

Keine Seminare, keine Kongresse – trotzdem Lust auf Fortbildung? Kein Problem, unser zweites Webinar steht vor der Tür. Am Mittwoch, 22.04.2020, um 19 Uhr wird Dr. Ingo Schäfer ca. 30 Minuten live über die „Herausforderung Katze: Fieber“ sprechen und Ihre Fragen dazu beantworten.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
Möglichkeit zur Anmeldung
 
SARS-CoV-2 bei Hund und Katze

Wie letzte Woche angekündigt haben wir unsere großen Respirationsprofile für Hund und Katze um den PCR-Nachweis von SARS-CoV-2 ergänzt. Wir freuen uns, dass wir Ihnen jetzt schon mal ein Zwischenergebnis mitteileilen können, das vielleicht auch zur Beruhigung des einen oder anderen Tierhalters beitragen kann:
Bisher haben wir
125 Katzen und 17 Hunde getestet: keines dieser Tiere war positiv auf SARS-CoV-2.        
 
Abschließend noch ein kleiner visueller Beitrag zum Thema Tröpfchenverteilung beim Sprechen mit und ohne Maske:
Tröpfchenverteilung beim Sprechen
 
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Bad Kissingen, 07.04.2020
Fortbildung in Zeiten von Corona….
 
… ist natürlich momentan nicht unsere größte Sorge. Dennoch wird sich früher oder später doch auch wieder die Frage stellen: wie erfülle ich eigentlich meine Fortbildungspflicht, wenn sämtliche Kongresse und Veranstaltungen abgesagt werden?
Leider lässt sich das nicht pauschal beantworten, die Kammern handhaben den Umgang damit wohl unterschiedlich. Zumindest die Bayerische und die Landestierärztekammer Baden-Württem-berg haben auf ihren Webseiten die entsprechenden Regelungen veröffentlicht:

Bayerische Landestierärztekammer
[ Sonderregelung zur Einhaltung der Fortbildungspflicht...]

Landestierärztekammer Baden-Württemberg (bitte ganz runterscrollen)
[ Fortbildungspflicht 2020 ]

Die Tierärztekammer Berlin hat angegeben, dass sie für das Jahr 2020 die Erfüllung der Fort-bildungspflicht zu 100% durch E-Learning-Angebote akzeptiert. Von den übrigen Kammern liegen uns keine gesicherten Informationen vor, unserer Kenntnis nach haben sich aber alle schon mit der Thematik befasst: Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei der Geschäftsstelle der für Sie zuständigen Kammer.
SARS-CoV-2 und Haustiere
 
Zwischenzeitlich gibt es Studien, die zeigen, dass Katzen und Frettchen empfänglich sind für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat nähere Informationen dazu in seine FAQs aufgenommen. Trotzdem bleibt die bisherige Einschätzung weiterhin bestehen: „Haustiere spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19.“

Dennoch ist es sinnvoll, nach dem COVID-19-Status in dem jeweiligen Haushalt zu fragen, wenn ein Patient in der Praxis vorgestellt werden muss: sollte er positiv sein, können entsprechende Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen einerseits in Bezug auf den Überbringer des Tieres und andererseits gegenüber dem Tier selber ergriffen werden.

LABOKLIN hat auf diese neuen Erkenntnisse reagiert: um Unsicherheiten vorzubeugen ist ab jetzt die Untersuchung auf SARS-CoV-2 in den Atemwegsprofilen für die Katze inkludiert (ohne Mehrkosten).
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Bad Kissingen, 03.04.2020
COVID-19: Infos für erkrankte Tierhalter
 
Die Verunsicherung wird nicht geringer. Auch wenn es bisher keine Hinweise darauf gibt, dass sich Menschen bei Hunden und Katzen mit SARS-CoV-2 infizieren können: die Meldung über positiv auf den Erreger getestete Katzen erhöht wieder die Zahl an Nachfragen.
Die Vereinigung österreichischer Kleintiermediziner hat ein Informationsblatt für an Covid-19 erkrankte Tierbesitzer herausgegeben, das Ihnen in der Praxis vielleicht bei der Beantwortung einiger Fragen helfen wird. Sie können es sich hier ansehen und herunterladen:
Informationen für an COVID-19 erkrankte Besitzer von Hunden und Katzen
Das Friedrich-Löffler-Institut

hat seine FAQs nach den letzten Meldungen zwar aktualisiert, nicht aber seine Einschätzung geändert:

    „Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int). Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung.“
FAQ: Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere?
Auf der Homepage der WSAVA

haben wir einen „Entscheidungsbaum“ für den Kontakt mit Patientenbesitzern gefunden, auf den wir Sie gerne aufmerksam machen würden:
COVID-19: Owner contact guidelines
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Ihr LABOKLIN-Team
 
Bad Kissingen, 31.03.2020
Interdisziplinärer Schulterschluss  

Die Problematik ist mittlerweile allgegenwärtig: Erkranken zu viele Menschen zeitgleich an COVID-19, dann könnte es auch in Deutschland möglicherweise dazu kommen, dass die aktuell verfügbaren Beatmungsplätze in den Kliniken nicht mehr ausreichen. Dieses Szenario vor Augen, hat die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) Tierkliniken und Praxen dazu aufgerufen zu melden, wenn sie geeignete Beatmungs- bzw. Anästhesiegeräte für den Bedarfsfall bereitstellen könnten. Weitere Informationen dazu sind in diesem Artikel zusammengefasst:
 
Und hier geht es direkt zu der Seite der  DVG-Fachgruppe

          Bei LABOKLIN ist der interdisziplinäre Schulterschluss bereits umgesetzt:
          das Labor testet für die Landratsämter in der Umgebung auf SARS-CoV-2.
 
Der Blick über den Tellerrand hinaus lohnt eigentlich immer. In diesem Fall sorgt er auch für einen kleinen Lichtblick unter all den schlechten Nachrichten: Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?
 
Die Bayerische Tierärztekammer hat viele Informationen zur Lage in Sachen Corona für Sie zusammengetragen, z.B. auch zu wirtschaftlichen Fragen und Soforthilfen.
Hier können Sie sich näher informieren: BAYERISCHE LANDESTIERÄRZTEKAMMER
 
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Ihr LABOKLIN-Team
Bad Kissingen, 27.03.2020
Endlich offiziell systemrelevant
 
Nach einiger Zeit der Unsicherheit ist es nun offiziell: die tierärztliche Versorgung ist systemrelevant. Das Bundesministerium schreibt dazu in einem Brief an den Bundesverband der praktizierenden Tierärzte (bpt):
    „Aus Sicht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind die im  Nutztierbereich und für die veterinärmedizinische Grund- bzw. Notfallversorgung von Heimtieren tätigen Tierärzte, Tiermedizinischen Fachangestellten und Tierpfleger als systemrelevant einzustufen.“


Weitere Infos finden Sie auf der 
Homepage des bpt
Was tun mit den Welpen?
 
Dürfen Tierzuchten in Zeiten von COVID-19 abgabereife Welpen abgeben, trotz Ausgangsbeschränkungen?
Hier finden Sie die Antwort des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz:
Welpenabgabe trotz Ausgangsbeschränkungen?
Die FECAVA hat in Sachen SARS-CoV-2 Poster mit Vorsichtsmaßnahmen für die tierärztliche Praxis/für die Tierbesitzer erstellt, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Vielleicht können sie Ihnen von Nutzen sein.

Hier können Sie sich die Poster einzeln anschauen und herunterladen (PDF Datei):
  1. Anweisungen für Tierbesitzer, die eine Tierarztpraxis während des COVID-19-Ausbruches aufsuchen
     
  2. Advice for companion animal practitioners during the COVID-19 outbreak
     
  3. Advice for pet owners for visiting your vet during the COVID-19 outbreak
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Bad Kissingen, 24.03.2020
Schatten – und ein bisschen Licht

Ansteckungen vorbeugen, so gut es geht – das ist das Gebot der Stunde. Wie lässt sich dies in Tierarztpraxen umsetzen? Und wie sind die gesetzlichen Regelungen, wenn es doch passiert ist, und Mitarbeiter in Quarantäne müssen oder der Praxisinhaber? Es zum Äußersten kommt und die Praxis vorübergehend schließen muss? Hilfreiche Informationen dazu sind auf der Seite  Wir-sind-tierarzt.de zusammengetragen:  Wir sind Tierarzt

Auf der Homepage des Robert Koch Instituts stehen regelmäßig aktualisierte Informationen zur Gesamtsituation zur Verfügung:
Robert Koch Institut
Inmitten der insgesamt bedrückenden Nachrichten gibt es aber auch kleine Lichtblicke, denn die medizinische Forschung steht nicht still: US-Forschern ist es gelungen, einen offenbar zuverlässigen Antikörper-Test (ELISA) zu entwickeln. Mit diesem wäre es möglich, den Immunstatus der Bevölkerung zu untersuchen und bspw. in Kliniken Ärzte und Pflegende mit positivem Antikörper-Test für die Betreuung von Patienten mit COVID-19 heranzuziehen. Mehr dazu erfahren Sie hier:  Ärzteblatt

Außerdem konnten sich Bund und Länder mittlerweile zumindest darauf einigen, dass tierärztliche Praxen und Kliniken "grundsätzlich geöffnet bleiben dürfen". Eine offizielle, bundesweit einheitliche Regelung dazu, ob Tierarztpraxen auch zur "kritischen Infrastruktur" gehören, steht allerdings weiter aus. Weitere Infos dazu finden Sie hier: Corona-Krise: Tierarztpraxen dürfen öffnen     
 
Abschließend noch einige Informationen für Tierbesitzer, die die TiHo Hannover zusammengestellt hat, und die vielleicht helfen, einige  Fragen leichter zu beantworten:  tiho-hannover
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Bad Kissingen, 20.03.2020
Empfehlungen/Vorsichtsmaßnahmen von bpt und BLTK

Der bpt und die Bayerische Landestierärztekammer haben Informationen nach aktuellem Kenntnisstand in Sachen SARS-CoV-2 zusammengestellt, die für Sie hilfreich sein könnten. Wir möchten Sie daher auch von unserer Seite noch einmal darauf aufmerksam machen:
Zum einen gibt es eine Übersicht der aktuellen Empfehlungen zu allgemeinen (z.B. Abstand zu anderen halten, häufiges und gründliches Händewaschen etc.) und praxisbezogenen Präventivmaßnahmen (telefonische Terminvereinbarung, Einschränkung Anzahl Begleitpersonen, usw.) sowie ein Hinweisblatt für Landwirte für die Rinderpraxis.
Zum anderen hat der bpt ein Merkblatt erstellt „Coronavirus – was Praxisinhaber/Arbeitgeber nunmehr beachten sollten“. Darauf finden Sie u.a. Informationen dazu, was bei einem Verdachtsfall im Betrieb oder bei infizierten Mitarbeitern zu tun ist, ob Ihnen als Selbstständigen Ansprüche zustehen, falls Betrieb/Praxis während der Dauer einer Quarantäne ruhen, u.v.m.   
Diese genannten Infoblätter können Sie hier abrufen:
Bayerische Landestierärztekammer: Infoblätter
Auch die Bundestierärztekammer stellt Ihnen auf ihrer Webseite Wissenswertes zum Thema Coronavirus zur Verfügung, darunter z.B. Anregungen für den Praxisablauf: www.bundestieraerztekammer.de 
Aktuelle Nachrichten & Entwicklungen aus tierärztlicher Sicht stellt der bpt auf seiner Homepage dar:   www.tieraerzteverband.de 

Wir beobachten die Lage weiter und werden Sie auf dem Laufenden halten.
Selbstverständlich sind wir weiter für Sie da, die Probenabholungen sollten problemlos erfolgen.
Sie haben Fragen? Zögern Sie nicht, sich bei uns zu melden.
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Ihr LABOKLIN-Team
 

 

Testen oder nicht testen

Bad Kissingen, 17.03.2020

„Kann mein Hund auch Corona kriegen?“ Diese oder ähnliche Fragen hören Sie in Ihrer Praxis momentan sicherlich häufiger, gefolgt von der Frage nach einem Test für Hunde auf dieses neue Coronavirus.

Aber wie ist das denn jetzt, mit den Hunden? Kann, soll, muss man dem verunsicherten Tierhalter zu einem Test raten oder gerade nicht?

Es gibt zwar Berichte über einen Hund in Hongkong, der mehrfach niedrig positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Darüber hinaus existieren momentan aber keine weiteren (Kranken-)Berichte ähnlicher Art.

Das FLI schreibt dazu konkret: „Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Haustieren durch infizierte Personen.“ Und: „Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen.“

(Quelle: www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00027466/FAQ-SARS-CoV-2_2020-03-05K.pdf)

Auch das Robert-Koch-Institut sieht derzeit keine Notwendigkeit von Testungen bei Tieren.

Fazit: Nach jetzigem Kenntnisstand wird eine Testung von Hunden nicht als sinnvoll erachtet.
Aus diesem Grund führt Laboklin Tests auf SARS-CoV-2 nicht durch und bewahrt somit seine Testkapazitäten für alle – weiterhin benötigten – übrigen Untersuchungen.
Wir beobachten die Lage weiter und werden Sie auf dem Laufenden halten.

In einer Zeit vieler Fragezeichen ist es wichtig, verlässliche Partner zu haben. Wir bei LABOKLIN arbeiten weiter für Sie und Ihre Patienten – verlassen Sie sich auf uns.

Sollten Sie Fragen haben, ob zur Lage bzgl. Corona oder andere: Wir sind für Sie da.

Mein Labor

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