Anaplasma phagocytophilum infection in cats: A literature review to raise clinical awareness

Schäfer, I.; Kohn, B.

Anaplasma phagocytophilum infection in cats: A literature review to raise clinical awareness

Journal of Feline Medicine and Surgery (2020) 22, 428–441

DOI: 10.1177/1098612X20917600

Hyperkalzämie infolge einer Vitamin-D-Intoxikation bei einer Katze

Gais, K.; Schäfer, I.; Kohn, B.

Hyperkalzämie infolge einer Vitamin-D-Intoxikation bei einer Katze

Kleintierprax 65, Heft 02/2020

DOI 10.2377/0023-2076-65-64

CA19-9 bei histologischen Veränderungen des kaninen und felinen Pankreas – Pilotstudie

Autor: Törner K, Arnold M, Staudacher A, Müller E, Weber C, Aupperle-Lellbach H

Quelle: InnLab DVG, 31.01.–01.02.2020 in Gießen, Deutschland, Congress abstracts, 6.

Abstract:

Das Carbohydrate Antigen 19-9 (CA19-9) wird als Marker für humane Pankreaskarzinome genutzt. In der Veterinärmedizin gibt es lediglich eine Studie, die CA19-9 bei kaninen Pankreatitiden untersucht hat, aber keine Werte messen konnte. Ziel der Studie war die Überprüfung, ob und in welcher Höhe der Tumormarker CA19-9 bei Hunden und Katzen mit verschiedenen Pankreaserkrankungen exprimiert wird.

Es wurden retrospektiv 45 kanine und 42 feline Gewebe- und Blutproben untersucht, die routinemäßig zu LABOKLIN eingesandt wurden (2014-2019). Die Hunde waren 1-15 (Median 8,9) und die Katzen 1-18 (Median 10,7) Jahre alt. Die häufigsten Rassen waren beim Hund Terrier (n=13) und bei der Katze Europäisch Kurzhaar (n=34). Die Tiere wurden anhand der histologischen Diagnosen eingeteilt in: 1) physiologisches Pankreas (23 Hunde, 13 Katzen), 2) Pankreatitis (15 Hunde, 13 Katzen) und 3) Pankreastumor (7 Hunde, 16 Katzen). CA19-9 wurde mittels Chemiluminescence Immunassay bestimmt. Im Humanbereich sprechen Werte ab 37 U/ml für das Vorliegen eines Pankreastumors, mit einer Grauzone bis 19 U/ml.

Weder bei Hunden noch bei Katzen konnten signifikante Unterschiede der CA19-9 Konzentration zwischen den Gruppen1-3 gefunden werden. Beim Hund wurden Werte < 0,3-16,5 U/ml (Median 2,6 U/ml) gemessen und bei der Katze < 0,3-59 U/ml (Median 6,6 U/ml). Die meisten Werte sind also nach humanmedizinischer Beurteilung in dem Referenzbereich. Innerhalb der Tumorgruppe zeigten jedoch die Hunde mit azinären bzw. gemischten Pankreaskarzinomen (n=5) höhere Werte als die mit duktalem (n=1) bzw. muzinösem (n=1) Pankreastumor (nicht signifikant). Bei der Katze war hier kein Unterschied erkennbar. Alle Katzen mit Sarkomen (n=2) hatten erhöhte CA19-9 Werte.

Es konnten sowohl in Proben von Hunden, als auch von Katzen Konzentrationen von CA19-9 nachgewiesen werden, jedoch sollten tierarteigene Referenzwerte in weiteren Studien ermittelt werden. Tiere mit Pankreastumoren zeigten Unterschiede der CA19-9 Konzentrationen. Studien anhand größer Fallzahlen sind notwendig, um diese Befunde besser interpretieren zu können.

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Wie mache ich eine Hautbiopsie…? Tipps rund um die Entnahme von Hautbiopsien – erzielen Sie die besten Ergebnisse!

Autorin: Dr. Carmen Lorente Méndez

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