Equines Herpesvirus 1 und 4 – Welche labordiagnostischen Möglichkeiten gibt es?

Karola Weider, Michaela Gentil
pferde spiegel 22(01):37-39
DOI: 10.1055/a-0809-8835

Ovarteratom bei einer Hündin - Fallbericht

KleintierMEDIZIN Nr. 2/19 März/April 2019; S.82-85
Https://www.dr-vet.net/

Maier, Lochbrunner, Dietz und Sonntag

In Kürze:

Das Teratom ist ein sehr seltener Tumor der Keimzellen. Meist tritt er bei unseren Haustieren bei unkastrierten, jungen Hündinnen im Alter von bis zu fünf Jahren auf. Die Tiere sind in der Regel bei ungestörtem Allgemeinbefinden. Vorstellungsgründe in der Tierarztpraxis können Anorexie, ein zunehmend umfangsvermehrtes Abdomen und Kotabsatzprobleme sein. Im Rahmen einer sonographischen und röntgenologischen Untersuchung können sich erste Hinweise ergeben. Eine explorative Laparatomie mit gleichzeitiger Kastration bestätigt einerseits die mögliche Differenzialdiagnose und stellt andererseits die Therapie der Wahl dar. Teratome verhalten sich bei Haustieren fast immer benigne. Die Hündinnen genesen im Normalfall nach überstandener Operation vollständig.

Die BRAF-Variante V595E in zytologischen Ausstrichen und Biopsien – ein neues diagnostisches Tool für das kanine Prostatakarzinom

Grassinger J, Pantke P, Kempker L, Erhard H, Aupperle-Lellbach H (2019)
Die BRAF-Variante V595E in zytologischen Ausstrichen und Bioptaten – ein neues diagnostisches Tool für das kanine Prostatakarzinom;
27. Jahrestagung der FG „Innere Medizin und klinische Labordiagnostik“ der DVG (InnLab); Tierärztl. Prax. K, P17, S. 6

Die BRAF-Mutation V595E im Übergangszellkarzinom – Untersuchungen zur Rassedisposition bei Terriern

KLEINTIERMEDIZIN Nr. 1/19 Januar/Februar 2019, S. 30-33

Aupperle-Lellbach H, Kehl A, Merz S, Grassinger J, Hohloch C und Pantke P

In Kürze:

Beim Übergangszellkarzinom (ÜZCa) des Hundes findet sich studienabhängig in 54 – 87 % der Fälle eine Mutation im BRAF-Gen V595E mit einer studienübergreifenden Spezifität von 100 %. Ziel dieser Studie war es, eine mögliche Abhängigkeit der Sensitivität eines Mutationsnachweises im kaninen ÜZCa von Rasse, Alter und Geschlecht zu untersuchen. Dazu wurde Probenmaterial aus dem Harntrakt von 116 Hunden mit ÜZCa molekulargenetisch analysiert. Bei 24 von 28 (86 %) Hunden der Terrier-Rassen lag eine BRAF-Mutation vor. Bei anderen Rassen trat die Mutation bei 39 von 88 (44 %) Hunden auf. Dieser Unterschied war hoch signifikant (p < 0,001). Zudem waren die ÜZCa der Terrier Rassen mit 96 % der Fälle als hoch maligne einzustufen. Bei den übrigen Rassen waren es lediglich 69 % der Fälle (p < 0,001). Hinsichtlich Alter oder Geschlecht waren keine signifikanten Unterschiede zwischen den Rassen und dem BRAF-Mutationsstatus feststellbar. Die vorliegenden Daten liefern eine wertvolle Interpretationshilfe von Ergebnissen der BRAF-Analyse, einem Testverfahren, mit dem die molekulargenetische Routine-Tumordiagnostik beim Hund Einzug hält.