News: Corona und Tiermedizin

Basel, 30.05.2020
SARS-CoV-2:
Infektionsrisiko über Aerosole?

SARS-CoV-2 wird per Tröpfcheninfektion verbreitet – soweit klar. Jetzt rückt allerdings auch die Verbreitung über Aerosole in den Fokus, einmal angestossen durch ein Experiment der Stanford University und eine weitere Studie. In diesem DLF-Artikel finden sich nähere Informationen darüber sowie Links zu den beiden Studien: 
Experiment der Stanford University
 
Aktuelles von der Suche nach einer Therapie gegen COVID-19

COVID-19 beschäftigt die Forschung weiter intensiv, ganz besonders natürlich die Suche nach einem Medikament oder einem Impfstoff. Das Virostatikum Remdesivir, ursprünglich als Therapeutikum gegen Ebola entwickelt, scheint momentan der erfolgversprechendste Kandidat zu sein, was Medikamente angeht. Es wirkt am besten bei Patienten, die zwar bereits Sauerstoff benötigen, aber noch nicht beatmet werden müssen, so eine aktuelle Studie. Details finden sich in einem Artikel des Ärzteblatts:
Das Ärzteblatt liefert weitere Infos...
Aber auch die Entwicklung von Impfstoffen kommt voran. Ein rekombinanter Impfstoff aus China erwies sich im ersten klinischen Test als sicher und wirksam.
Mehr dazu finden Sie
hier: 
 
Hätten Sie es gewusst? Vom Befund zur Diagnose!

Keine Seminare, keine Kongresse – trotzdem Lust auf Fortbildung?
Kein Problem, unser nächstes Webinar steht vor der Tür.
Am Mittwoch, 03.06.2020, um 19 Uhr
wird Dr. Anne-Katherine Jasensky den Vortrag
„Mehr Schein als Sein – was passiert wenn´s nicht mehr sekretiert“
halten und Ihre Fragen dazu beantworten.
 
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Ihr LABOKLIN-Team Basel
 
Basel, 29.05.2020
Update:
SARS-CoV-2 und Haustiere – Vorsicht ja, Panik nein
 
Vorab: Die SVVLD (in Zusammenarbeit mit BLV und GST) wünscht, dass wir unseren Kunden keine Ergebnisse von SARS-CoV-2 Testungen mehr zukommen lassen, obwohl wir ohne Mehrkosten für den Einsender und nur in den Respirationstraktprofilen I und II bei der Katze testeten - ohne zusätzlichen Verbrauch von dringend anderweitig benötigten Reagenzien nota bene.

Wir haben uns nach Rücksprache mit Virologen der Universitäten Berlin und Hannover der Fragestellung gewidmet, ob wir positive Katzen in unserem Untersuchungsklientel (Schweiz und Europa) haben. Dies sollte nicht zuletzt der Beruhigung der Tierhalter dienen, denn uns war von Anfang an klar, dass wir sicher höchst selten mit positiven Ergebnissen zu rechnen hatten. Im Raum stand aber und steht teils noch die Frage der Tierhalter, was sie im Fall einer Erkrankung mit ihren Tieren tun dürfen oder sollen. Nur durch Sammlung solcher Daten gewinnen wir unserer Meinung nach Sicherheit zur Bewertung der Lage. Erkenntnisgewinn per se ist in der Wissenschaft immer etwas Positives - wie interpretiert wird, darauf kommt es im nächsten Schritt an.

In der Tat gehen wir, wie auch FLI, SVVLD, BLV und GST, davon aus, dass Katzen (und Hunde) epidemiologisch von deutlich untergeordneter Bedeutung sind. Deswegen hat uns trotzdem das Ausmass möglicher Infektionen interessiert.

In Deutschland wurde erstmalig bei einer Katze SARS-CoV-2 nachgewiesen. Der Besitzer des Tieres lebte in einem Altersheim, war selbst an COVID-19 erkrankt und auch verstorben. Zwei weitere Katzen in diesem Altersheim wurden negativ getestet. (Quelle: Scott Weese)

Zwischenzeitlich zeigt eine aktuelle Studie, dass Katzen untereinander SARS-CoV-2 übertragen können – allerdings unter experimentellen Bedingungen (enger Kontakt, Zusammenleben auf engstem Raum, künstliche Infektion mit hohen Virusdosen), sodass auch weiterhin kein Anlass besteht, die Rolle von Hauskatzen beim Infektionsgeschehen neu zu bewerten: (Quelle: nejm.org)

Ebenfalls bemerkenswert: In den Niederlanden wurde offenbar ein Hund positiv auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet, nachdem er aufgrund einer schweren Atemwegssymptomatik eingeschläfert worden war. Ob COVID-19 die klinische Symptomatik auslöste, die zum Einschläfern des American Bulldog führte, ist bislang unklar. Angesteckt hatte er sich vermutlich bei seinem ebenfalls an COVID-19 erkrankten Besitzer. (Quelle: reuters)
Dennoch und immer noch: nach Einschätzung des FLI sowie SVVLD, BLV und GST spielen Haustiere nach jetzigem Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2!
Weitere Informationen als  PDF Datei
 
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Basel , 08.05.2020
In Zahlen:
SARS-CoV-2 bei Katzen
 
Kürzlich haben wir unsere grossen Atemwegsprofile für die Katze um den PCR-Nachweis von SARS-CoV-2 ergänzt. Wir freuen uns, Ihnen wieder ein Zwischenergebnis mitteileilen zu können, das vielleicht auch zur Beruhigung des einen oder anderen Tierhalters beitragen kann:
  1. Bisher haben wir 460 Katzen getestet: bei keinem dieser Tiere konnten wir SARS-CoV-2 nachweisen.
  2. Im Rahmen der Atemwegsprofile sind bei etwa 24 % der Tiere Infektionen mit mehr als einem Pathogen nachweisbar – Untersuchungsprofile helfen, alle in Frage kommenden Erreger zuverlässig nachzuweisen.
 
SARS-CoV-2 und Haustiere
aktuelle Infos auf Deutsch und Englisch

 
Die WSAVA sammelt neue Erkenntnisse und führt sie auf ihrer Homepage zusammen:
 

Es finden regelmässige Updates statt, sodass es lohnt, hier immer mal wieder vorbeizuschauen. Die aktuellste Ausgabe ihrer Informationssammlung ist
 
Darin enthalten ist auch der Link zu einem sehr umfassenden Webinar vom 17.4.2020 „COVID-19 and Companion Animals – what we know today“.

Deutschsprachige Informationen
stellt die Vetsuisse-Fakultät Zürich in Zusammenarbeit mit SVVLD/GST sowie das FLI bereit; neben den an dieser Stelle bereits erwähnten FAQs
 
 
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Ihr LABOKLIN-Team Basel
 
Basel, 30.04.2020
In Corona-Zeiten relevanter denn je:  
der Welthändehygienetag
Hygiene, Hygiene und noch einmal Hygiene – ganz besonders in der aktuellen Lage. Laboklin trägt dem Welthändehygienetag auch dieses Jahr wieder Rechnung und gewährt in der kommenden Woche (04. – 10. Mai 2020) 25% Rabatt auf jede Bestellung eines Hygiene-Monitoringsets. Gerne können Sie den speziellen Hygiene-Antrag unter labor.basel@laboklin.ch bestellen.
 
Fortbildung in Zeiten von Corona….
Keine Seminare, keine Kongresse – trotzdem Lust auf Fortbildung? Kein Problem – wir bieten Ihnen laufend Webinare in Deutsch und Englisch zu verschiedenen Themen und beantworten Ihre Fragen dazu. Schauen Sie doch mal rein! Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
 
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Ihr LABOKLIN-Team Basel
 
Basel, 09.04.2020
Interdisziplinäre Zusammenarbeit 
Die Problematik ist mittlerweile allgegenwärtig: Erkranken zu viele Menschen zeitgleich an COVID-19, dann könnte es auch in der Schweiz möglicherweise dazu kommen, dass die aktuell verfügbaren Beatmungsplätze in den Spitälern nicht mehr ausreichen. Dieses Szenario vor Augen, hat die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) Tierkliniken und Praxen dazu aufgerufen zu melden, wenn sie geeignete Beatmungs- bzw. Anästhesiegeräte für den Bedarfsfall bereitstellen können oder über personelle Ressourcen verfügen.

Im Schweizer Gesundheitswesen werden aufgrund des COVID-19 in allen Regionen dringend medizinische Fachkräfte gesucht. Auf der Website carenow.ch können sich Personen mit einer medizinischen Ausbildung registrieren.

Bei LABOKLIN ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits umgesetzt:
Unser Hauptsitz in Deutschland testet für die Landratsämter in der Umgebung auf SARS-CoV-2.
SARS-CoV-2 und Haustiere

Zwischenzeitlich gibt es Studien, die zeigen, dass Katzen und Frettchen empfänglich sind für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat nähere Informationen dazu in seine  FAQs aufgenommen. Trotzdem bleibt die bisherige Einschätzung weiterhin bestehen: „Haustiere spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19.“


Dennoch ist es sinnvoll, nach dem COVID-19-Status in dem jeweiligen Haushalt zu fragen, wenn ein Patient in der Praxis vorgestellt werden muss: Sollte er positiv sein, können entsprechende Sicherheits- und Vorsichtsmassnahmen einerseits in Bezug auf den Überbringer des Tieres und andererseits gegenüber dem Tier selber ergriffen werden.

LABOKLIN hat auf diese neuen Erkenntnisse reagiert: Um Unsicherheiten vorzubeugen, ist ab jetzt die Untersuchung auf SARS-CoV-2 in den Atemwegsprofilen für die Katze inkludiert (ohne Mehrkosten).
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Ihr LABOKLIN-Team Basel
Basel, 01.04.2020
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis
 
Die aktuelle Zeit ist von Neuerungen nur so geprägt. Jeden Tag ergeben sich Veränderungen und niemand weiss so recht, was morgen ist.
Wir von Laboklin möchten noch einmal betonen, dass wir nach wie vor für Sie und damit auch für Ihre Kunden da sind und unser Möglichstes geben, damit Sie trotz der aktuellen Situation zeitnah Ihre Befunde erhalten. Trotzdem macht “Corona” auch vor uns nicht komplett Halt. Deshalb möchten wir Sie in diesem Schreiben informieren, dass es bei Probeneingang über das Wochenende zu verlängerten Laufzeiten von ca. einem Tag kommen kann. Derartige Verzögerungen können bis Ende April auftreten. Wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis und danken für Ihre Kenntnisnahme.
 
Auch wenn unsere Aussendienstmitarbeiterin, Silke Hieronymus, Sie nicht persönlich besuchen kann, ist sie weiterhin Ihre kompetente Ansprechperson im Feld – wie gewohnt per Telefon unter +41 / 76 585 52 96 oder per E-Mail:  hieronymus@laboklin.ch
Die FECAVA hat in Sachen SARS-CoV-2 Poster mit Vorsichtsmassnahmen für die tierärztliche Praxis/für die Tierbesitzer erstellt, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten. Vielleicht können sie Ihnen von Nutzen sein.

Hier können Sie sich die Poster einzeln anschauen und herunterladen (PDF Datei):
  1. Anweisungen für Tierbesitzer, die eine Tierarztpraxis während des COVID-19-Ausbruches aufsuchen
     
  2. Advice for companion animal practitioners during the COVID-19 outbreak
     
  3. Advice for pet owners for visiting your vet during the COVID-19 outbreak
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Bleiben Sie gesund!








Ihr LABOKLIN-Team Basel
 
24.03.2020
Schatten – und ein bisschen Licht

Tierarztpraxen und -kliniken können weiterhin offen bleiben, beschränken sich jedoch auf die Grundversorgung und zwingend notwendige Behandlungen. Der Notfalldienst wird aufrechterhalten. Ansteckungen vorbeugen, so gut es geht – das ist das Gebot der Stunde. Wie lässt sich dies in Tierarztpraxen umsetzen? Und wie sind die gesetzlichen Regelungen, wenn es doch passiert ist, und Mitarbeiter in Quarantäne müssen oder der Praxisinhaber? Es zum Äussersten kommt und die Praxis vorübergehend schliessen muss? Hilfreiche Informationen dazu sind auf der Seite der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) unter www.gstsvs.ch/corona zusammengestellt.

Auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit stehen regelmässig aktualisierte Informationen zur Gesamtsituation zur Verfügung:
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html
Inmitten der insgesamt bedrückenden Nachrichten gibt es aber auch kleine Lichtblicke, denn die medizinische Forschung steht nicht still: US-Forschern ist es gelungen, einen offenbar zuverlässigen Antikörper-Test (ELISA) zu entwickeln. Mit diesem wäre es möglich, den Immunstatus der Bevölkerung zu untersuchen und bspw. in Kliniken Ärzte und Pflegende mit positivem Antikörper-Test für die Betreuung von Patienten mit COVID-19 heranzuziehen. Mehr dazu erfahren Sie hier:  Ärzteblatt oder https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-unispital-zurich-forscht-mit-neuem-covid-19-test-65683611

Abschliessend noch einige Informationen für Tierbesitzer, das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zusammengestellt hat, und die vielleicht helfen, einige Fragen leichter zu beantworten: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/das-blv/auftrag/one-health/coronavirus.html
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Ihr LABOKLIN-Team
 
23.03.2020
von der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST), Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und Bundesamt für Gesundheit (BAG)

GST und BLV haben neben dem BAG Informationen nach aktuellem Kenntnisstand in Sachen SARS-CoV-2 zusammengestellt, die für Sie hilfreich sein könnten. Wir möchten Sie daher auch von unserer Seite noch einmal darauf aufmerksam machen:
Zum einen gibt es eine Übersicht der aktuellen Empfehlungen zu allgemeinen (z.B. Abstand zu anderen halten, häufiges und gründliches Händewaschen etc.) und praxisbezogenen Präventivmassnahmen (telefonische Terminvereinbarung, Einschränkung Anzahl Begleitpersonen, usw.).
 
Das BLV hat Antworten auf die häufigsten Fragen der Bevölkerung und der Fachleute zu den Folgen der ausserordentlichen Situation wegen des Coronavirus bei Hunden, Katzen, Heimtieren sowie bei Pferden und Nutztieren.
Das BAG u.a. informiert, was bei einem Verdachtsfall im Betrieb oder bei infizierten Mitarbeitern zu tun ist.  
 
Alle erwähnten Informationen rund um das Coronavirus finden Sie unter:
Auch die Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin stellt Ihnen auf ihrer Webseite Wissenswertes zum Thema Coronavirus zur Verfügung, darunter z.B.
Wir beobachten die Lage weiterhin und werden Sie auf dem Laufenden halten.
Selbstverständlich sind wir weiter für Sie da, Zustellungen der Proben per Post ins Labor und die Probenabholungen sollten problemlos erfolgen.
Sie haben Fragen? Zögern Sie nicht, sich bei uns zu melden. 
 
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Ihr LABOKLIN-Team
 

Testen oder nicht testen

Bad Kissingen, 17.03.2020

„Kann mein Hund auch Corona kriegen?“ Diese oder ähnliche Fragen hören Sie in Ihrer Praxis momentan sicherlich häufiger, gefolgt von der Frage nach einem Test für Hunde auf dieses neue Coronavirus.

Aber wie ist das denn jetzt, mit den Hunden? Kann, soll, muss man dem verunsicherten Tierhalter zu einem Test raten oder gerade nicht?

Es gibt zwar Berichte über einen Hund in Hongkong, der mehrfach niedrig positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Darüber hinaus existieren momentan aber keine weiteren (Kranken-)Berichte ähnlicher Art.

Das FLI schreibt dazu konkret: „Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Haustieren durch infizierte Personen.“ Und: „Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen.“

(Quelle: www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00027466/FAQ-SARS-CoV-2_2020-03-05K.pdf)

Auch das Robert-Koch-Institut sieht derzeit keine Notwendigkeit von Testungen bei Tieren.

Fazit: Nach jetzigem Kenntnisstand wird eine Testung von Hunden nicht als sinnvoll erachtet.
Aus diesem Grund führt Laboklin Tests auf SARS-CoV-2 nicht durch und bewahrt somit seine Testkapazitäten für alle – weiterhin benötigten – übrigen Untersuchungen.
Wir beobachten die Lage weiter und werden Sie auf dem Laufenden halten.

In einer Zeit vieler Fragezeichen ist es wichtig, verlässliche Partner zu haben. Wir bei LABOKLIN arbeiten weiter für Sie und Ihre Patienten – verlassen Sie sich auf uns.

Sollten Sie Fragen haben, ob zur Lage bzgl. Corona oder andere: Wir sind für Sie da.

 16.03.2020
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Die Nachrichten überschlagen sich – viele Aktionen sind politisch eingeleitet, um die Ausbreitung der Coronavirusinfektion in Europa und der Schweiz vom Tempo her einzuschränken.

Wir in der Tiermedizin werden wie alle anderen Berufsgruppen auch von den Eins­chränkungen betroffen sein. Laboklin wird Ihnen aber weiter als Diagostiklabor zur Verfügung stehen. Wir werden auch künftig alles in unserer Macht Stehende tun, um schnelle und zuverlässige Laborergebnisse zu liefern. Das Labor, die telefonische Beratung, die Infrastuktur der Probenabholung – all das steht weiter zur Verfügung.

Die Betreuung vor Ort durch unsere Kollegin, Frau Silke Hieronymus, wird allerdings fernmündlich oder per E-Mail erfolgen. Wir wollen unseren Beitrag leisten, möglichst wenig wechselnde Personenkontakte in den nächsten Wochen zu generieren und stellen die Praxisbesuche daher zunächst ein. Wir sind sicher, dass diese Massnahmen auf Ihr Verständnis stossen werden.

Aus dem gleichen Grund sagen wir unsere Dermatologie-Seminare (25.03. in Niederuzwil (SG) und 26.03.2020 in Lachen (SZ)) sowie unseren Tag der offenen Tür vom 16.05.2020 ab und hoffen, Ihnen schon bald alternative Termine vorschlagen zu können. Alle bereits angemeldeten Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten Tagen noch einmal persönlich kontaktiert.

Wie immer: Das Labor ist unter der üblichen Nummer +41-61/319 60 60 von Montag bis Freitag von 08:00-18:00 Uhr und am Samstag von 09:00-13:00 Uhr für Sie da. Alternativ melden Sie sich bitte mit Fragen und Wünschen bei labor.basel@laboklin.ch. Wir werden uns bemühen, schnellstmöglich Hilfestellung zu leisten.

Bleiben Sie gesund!
Dr. Elisabeth Müller
Ihr LABOKLIN-Team
 

Mein Labor

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