Equines Herpesvirus 1 und 4 – Welche labordiagnostischen Möglichkeiten gibt es?

Autor: Karola Wieder, Michaela Gentil
Quelle: pferde spiegel 2019; 22(01)
DOI-Nummer: DOI: 10.1055/a-0809-8835

www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-0809-8835

Ovarteratom bei einer Hündin – Fallbericht

Autor: Maier, Lochbrunner, Dietz und Sonntag
Quelle: KleintierMEDIZIN Nr. 2/19 März/April  2019

www.dr-vet.net

Schilddrüsenhormone bei Schildkröten: Welchen Einfluss haben Spezies, Jahreszeit und Geschlecht auf die verschiedenen Hormone?

Autor: Leineweber C, Stöhr AC, Öfner S, Mathes K, Marschang RE
Quelle: 52. Arbeitstagung der AG Amphibien- und Reptilienkrankheiten der DGHT, Hohenroda, Germany, 15.-173. November 2019.

www.dght.de

Herpesviren und Schildkröten und unerwartete Ergebnisse: eine Sammlung

Autor: Marschang RE, Kolesnik E
Quelle: 52. Arbeitstagung der AG Amphibien- und Reptilienkrankheiten der DGHT, Hohenroda, Germany, 15.-173. November 2019.

www.dght.de

Nachweis der BRAF-Mutation bei kaninen Prostataerkrankungen /Detection of BRAF mutation in canine prostatic diseases

Autor: Grassinger JM, Aupperle-Lellbach H, Erhard H, Merz S, Klopfleisch R.
Quelle: Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere. 2019 Oct;47(5): S.313-320
DOI-Nummer: 10.1055/a-0987-8212

www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-0987-8212

Peripherer Nervenscheidentumor bei einem Afrikanischen Weißbauchigel

Autor: Raeder L, Biron K, Schwittlick U
Quelle: Kleintierpraxis 64, Heft 06/2019, S.339-347
DOI-Nummer: 10.2377/0023-2076-64-339

vetline.de/peripherer-nervenscheidentumor-bei-einem-afrikanischen-weissbauchigel/150/3231/111016/

Ein seltener Fall eines anaphylaktoiden Schocks beim Pferd infolge multipler Bienenstiche

Autor: Minning E, Barsnick R, Aupperle-Lellbach H
Quelle: BERLINER UND MUNCHENER TIERARZTLICHE WOCHENSCHRIFT, 132(1-2), 82-87.
DOI 10.2376/0032-681-1920

Der Praktische Tierarzt 100, Heft 08/2019, S.782-788
DOI-Nummer: 10.2376/0005-9366-18001
https://vetline.de/ein-seltener-fall-eines-anaphylaktoiden-schocks-beim-pferd-infolge-multipler-bienenstiche/150/3230/111213

Zusammenfassung:
Der Bienenschwarm ist die natürliche Art der Vermehrung der westlichen Honigbiene ( Apis mellifera). Die ca. 10.000 Tiere gelten als friedfertig, aber im hier vorgestellten Fall griff ein Bienenschwarm einen dreijährigen Warmblutwallach und dessen Besitzerin beim Training im Roundpen an. Nach zahlreichen Bienenstichen verschlechterte sich der Zustand des Tieres trotz schnell eingeleiteter intensiver therapeutischer Maßnahmen rapide, führte letztlich zum Koma und machte eine Euthanasie erforderlich. Dieser Fallbericht diskutiert zum einen das Verhalten von Bienen, das solch eine Situation auslöst, zum anderen wird die Pathogenese des Schocks bei dem betroffenen Pferd diskutiert. Es bleibt schwierig abzugrenzen, inwiefern eine Allergie vom Soforttyp (Typ 1), die anaphylaktische Reaktion nach vorheriger Sensibilisierung oder eine anaphylaktoide Reaktion auf das Bienengift vorlag und welche Rolle die direkte toxische Wirkung des Bienengiftes auf den Organismus spielte.

Summary:
The swarm of bees is the natural type of propagation of the western honeybee ( Apis mellifera). The approximately 10,000 animals are considered peaceful, but in the case presented here, a swarm of bees attacked a three-year-old warmblood gelding and his owner during training in the Round Pen. After numerous bee stings, the condition of the animal rapidly deteriorated despite the rapid initiation of intensive therapeutic measures, ultimately leading to coma and necessitating euthanasia. This case report discusses, on the one hand, the behavior of bees causing such a situation and, on the other hand, the pathogenesis of shock in the affected horse is discussed, because it remains difficult to determine to what extent an immediate type allergy (type 1), the anaphylactic reaction after prior sensitization, or anaphylactoid reaction to bee venom, and what role the direct toxicity of bee venom played on the organism.

Magnetresonanztomographie des Gehirns bei einem Hund mit nachgewiesenem Morbus Aujeszky

Tierarztl Prax Ausg K 2019; 47(04): S. 272-281
DOI: 10.1055/a-0948-8760

(Stephan Engelhardt, Stefan Schneider, Astrid Buder, Heike Aupperle-Lellbach, Ingo Pfeil)

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0948-8760

Zusammenfassung
Beschrieben wird die MRT-Untersuchung bei einem Hund mit nachgewiesener Infektion durch Schweine-Herpesvirus 1 vor dem Hintergrund der durchgeführten histopathologischen Untersuchung. Eine 5 Jahre alte, jagdlich geführte Jagdterrierhündin zeigte 7 Tage nach Wildschweinkontakt starken Juckreiz und Fieber. Zwei Tage nach Auftreten der ersten Krankheitssymptome wurde der Hund mit Krampfanfällen und Hyperthermie vorgestellt. Magnetresonanztomographisch zeigten sich in den T2-gewichteten Sequenzen hyperintense Veränderungen im Bereich des Okzipital-, Temporal- und Parietallappens. In den nach Kontrastmittelgabe angefertigten Sequenzen konnte eine Kontrastmittelanreicherung im Bereich der Medulla oblongata sowie der Pachy- und Leptomeningen im Bereich des Okzipitallappens und Kleinhirns nachgewiesen werden. Die Hündin wurde aufgrund des sich akut weiter verschlechternden Zustands euthanasiert. Histopathologisch fanden sich eine multifokale gering- bis mittelgradige gemischtzellige Vaskulitis und Satellitose im Bereich von Stammhirn und Pons mit immunhistologischem Nachweis von SHV-1-Antigen in Neuronen und Gliazellen. In molekularbiologischen Untersuchungen des Trigeminusganglions sowie der Medulla oblongata war SHV-1-spezifische DNA nachweisbar. Die MRT-Läsionen weisen deutliche Unterschiede zu den in der Literatur bei Frühsommer-Meningoenzephalitis oder der paralytischen Verlaufsform der Tollwut beschriebenen Veränderungen auf. Demgegenüber scheinen Ähnlichkeiten zu den bei Staupe und der enzephalitischen Verlaufsform der Tollwut beschriebenen Veränderungen zu bestehen.

Equines Herpesvirus 1 und 4 – Welche labordiagnostischen Möglichkeiten gibt es?

Karola Weider, Michaela Gentil
pferde spiegel 22(01):37-39
DOI: 10.1055/a-0809-8835

Ovarteratom bei einer Hündin - Fallbericht

KleintierMEDIZIN Nr. 2/19 März/April 2019; S.82-85
Https://www.dr-vet.net/

Maier, Lochbrunner, Dietz und Sonntag

In Kürze:

Das Teratom ist ein sehr seltener Tumor der Keimzellen. Meist tritt er bei unseren Haustieren bei unkastrierten, jungen Hündinnen im Alter von bis zu fünf Jahren auf. Die Tiere sind in der Regel bei ungestörtem Allgemeinbefinden. Vorstellungsgründe in der Tierarztpraxis können Anorexie, ein zunehmend umfangsvermehrtes Abdomen und Kotabsatzprobleme sein. Im Rahmen einer sonographischen und röntgenologischen Untersuchung können sich erste Hinweise ergeben. Eine explorative Laparatomie mit gleichzeitiger Kastration bestätigt einerseits die mögliche Differenzialdiagnose und stellt andererseits die Therapie der Wahl dar. Teratome verhalten sich bei Haustieren fast immer benigne. Die Hündinnen genesen im Normalfall nach überstandener Operation vollständig.

Die BRAF-Variante V595E in zytologischen Ausstrichen und Biopsien – ein neues diagnostisches Tool für das kanine Prostatakarzinom

Grassinger J, Pantke P, Kempker L, Erhard H, Aupperle-Lellbach H (2019)
Die BRAF-Variante V595E in zytologischen Ausstrichen und Bioptaten – ein neues diagnostisches Tool für das kanine Prostatakarzinom;
27. Jahrestagung der FG „Innere Medizin und klinische Labordiagnostik“ der DVG (InnLab); Tierärztl. Prax. K, P17, S. 6

Die BRAF-Mutation V595E im Übergangszellkarzinom – Untersuchungen zur Rassedisposition bei Terriern

KLEINTIERMEDIZIN Nr. 1/19 Januar/Februar 2019, S. 30-33

Aupperle-Lellbach H, Kehl A, Merz S, Grassinger J, Hohloch C und Pantke P

In Kürze:

Beim Übergangszellkarzinom (ÜZCa) des Hundes findet sich studienabhängig in 54 – 87 % der Fälle eine Mutation im BRAF-Gen V595E mit einer studienübergreifenden Spezifität von 100 %. Ziel dieser Studie war es, eine mögliche Abhängigkeit der Sensitivität eines Mutationsnachweises im kaninen ÜZCa von Rasse, Alter und Geschlecht zu untersuchen. Dazu wurde Probenmaterial aus dem Harntrakt von 116 Hunden mit ÜZCa molekulargenetisch analysiert. Bei 24 von 28 (86 %) Hunden der Terrier-Rassen lag eine BRAF-Mutation vor. Bei anderen Rassen trat die Mutation bei 39 von 88 (44 %) Hunden auf. Dieser Unterschied war hoch signifikant (p < 0,001). Zudem waren die ÜZCa der Terrier Rassen mit 96 % der Fälle als hoch maligne einzustufen. Bei den übrigen Rassen waren es lediglich 69 % der Fälle (p < 0,001). Hinsichtlich Alter oder Geschlecht waren keine signifikanten Unterschiede zwischen den Rassen und dem BRAF-Mutationsstatus feststellbar. Die vorliegenden Daten liefern eine wertvolle Interpretationshilfe von Ergebnissen der BRAF-Analyse, einem Testverfahren, mit dem die molekulargenetische Routine-Tumordiagnostik beim Hund Einzug hält.